24 1 Leitbild Die wechselseitige Verknüpfung des Prozesses der Leitbild Entwicklung sowie des Aufbaus eines Förderkonzeptes Möglichkeiten der Partizipation Beide Prozesse erhielten gegenseitige Impulse aus einer Debatte der sich die Steuergruppe der Hildegardis Schule gestellt hat Während Überlegungen zu einzelnen Baustei nen des Konzepts auf der Grundlage der Netzwerkarbeit Schulen im Team Übergänge gestalten Form annahmen entwickelte sich zugleich eine Diskussion darüber wie För derung innerschulisch grundsätzlich verstanden werden soll Hierbei zeigte sich dass es den Kolleginnen und Kollegen aber auch der Elternschaft wichtig war neben dem Gedan ken der kompensatorischen Förderung und der Erstellung entsprechender Instrumentarien zur Anleitung Begleitung und Beratung wie etwa auf der Grundlage der schulinter nen Curricula fachbezogene kompetenzorientierte För derempfehlungen zu entwickeln um einen modulbasierten Förderunterricht und Fördersprechtage einzurichten die Förderung der leistungsstarken Schülerinnen und Schüler über den Unterricht und außerunterrichtliche Maßnahmen nicht aus dem Blick zu verlieren Des Weiteren wurden schulprogrammatische Entwicklungen wie eine ergänzende naturwissenschaftlich mathematische Profilbildung disku tiert Um jedoch entsprechende Weichenstellungen einzu leiten bedurfte es einer Rückversicherung mit welchem Leitbild sich die Mitglieder der Schulgemeinde identifizieren konnten So wurde auf der Grundlage des bestehenden Schulpro gramms und der Füllung der Sci vias Leitgedanken scientia disciplina und bonitas eine Übersetzung der pädagogischen Ansprüche in die Gegenwart und zugleich zukunftsweisend vorgenommen Alle am Schulleben beteiligten Gremien wur den in der Folge aufgefordert sich mit den Inhalten ausei nanderzusetzen und sie zu diskutieren So wurde z B der Schülerrat damit beauftragt die neue Füllung und Überset zung der ihnen vertrauten Begriffe in den Klassen zu disku tieren und ggf zu ergänzen Dieses Verfahren wurde auch in den weiteren Gremien angewandt und führte zu einem kon sensfähigen Leitbild das im November 2015 von der Schul konferenz beschlossen worden ist Heute bestimmt es wie anhand der Entwicklung des Förderkonzepts deutlich wird alle schulprogrammatischen Konzepte und Projekte der Schule Die Steuergruppe nutzt es zur Schwerpunktsetzung in den schulischen Entwicklungsvorhaben und schafft eine innere Balance zwischen den drei kontinuierlich im Blick zu haltenden Bereichen Projekte werden so auf die Möglich keiten der Vernetzung hin befragt und die Projektteilneh merinnen und Projektteilnehmer sind angehalten auszuwei sen auf welchen Ebenen des Leitbildes sie ihren Beitrag leisten Dies dient der systemischen Transparenz nach innen wie nach außen Die Möglichkeiten der Partizipation werden jedoch in den neueren schulprogrammatischen Projekten wie etwa der Erstellung einer Hausordnung oder auch des Schulplaners weiter ausgeschöpft Es werden von Anfang an Arbeitskrei se gebildet in denen Vertreterinnen und Vertreter aller am Schulleben beteiligten Gruppen versammelt sind Sie haben bezogen auf den Entwicklungsprozess die Aufgabe für ihre Arbeit Meilensteinen und Ressourcen zu benennen sie be richten kontinuierlich über den Stand der Entwicklung in den Gremien und nehmen von Anfang an auch die Evaluation der Projekte in den Blick Die Steuergruppe hat hierzu ent sprechendes Unterstützungs und Dokumentationsmaterial entwickelt Übergeordnetes Ziel dieser Form der Partizipation ist es dass das Leitbild mit seinen Grundsätzen und Zielen das Schulleben und seine Akteure letztlich auf allen Ebenen durchdringt und damit die Verantwortlichkeit für die leben dige Gestaltung von Schule als ein kontinuierlicher Prozess erfahren wird Diesem Prozess ist auch das Leitbild unter worfen wenn bei den am Schulleben Beteiligten neue Ideen entstehen und neue Anforderungen an das System gestellt werden Die relative Weite des Leitbildes ist ein Vorteil we sentlich ist dennoch der Konsens auf dem es beruht Dieser knüpft an das Herkommen an indem es aus der Tradition schöpft und nicht versucht alles neu und umzugestalten Geplante Schritte für das Förderkonzept als Entwicklungen aus Stolper und Meilensteinen Das Förderkonzept in seiner für die Erprobungsstufe beste henden Form zu implementieren und im Konsens letztlich auch in der Schulkonferenz zu verabschieden war ein langer Prozess der zwar formal aber im schulischen Alltag noch immer nicht abgeschlossen ist Hierzu benötigt ein Konzept wie dieses Zeit So ist aus den Rückmeldungen der Klassen leitungsteams der ersten drei Jahre sehr Unterschiedliches hervorgegangen Das zuständige Koordinationsteam hat in Zusammenarbeit mit den Teams der Erprobungsstufenko ordinatorin und der Schulleitung den Materialpool für die Lehrkräfte erweitert Schwierigkeiten in den organisatori schen Bedingungen Stundenanrechnung paralleler Einsatz in der Lerngruppe etc die u a Grundlage für die Akzep tanz bei den Lehrkräften ist angepackt und die Notwen digkeit der Binnendifferenzierung und Möglichkeiten der Entwicklung des Konzepts mit Blick auf den Übergang in die Mittelstufe erörtert Im Rahmen der Lernpotenziale Netzwerkarbeit war es mög lich die bestehende Form des Stark für s Lernen Konzepts und den Ausbau vorzustellen und mit Kolleginnen und Kolle gen anderer Schulen die bereits Erfahrungen mit ähnlichen

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