Austausch- und Entwicklungsnetzwerke

Die Mitarbeit in einem schulischen Netzwerk ist Bestandteil der Teilnahme am Projekt Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasium.
Die Netzwerke sind als Austausch- und Entwicklungsnetzwerke konzipiert, so dass der netzwerkbedingte Austausch zu einer Ressource und Gelingensbedingung für die Entwicklung schulinterner Projektvorhaben individueller Förderung wird.

Netzwerktreffen - Meilensteine

Grundlage für die Netzwerkarbeit ist deren zielführende und transparente Struktur. Die sieben Treffen im eigenen Netzwerk sind "Meilensteine" auf dem Weg von der Idee zur systemischen Verankerung eines Projektvorhabens. Sie sind als Knotenpunkte zu verstehen und beschreiben in ihren Zielformulierungen die Stationen der schulinternen Entwicklung. Diese beginnt für die Einzelschule mit einer Idee, die sich idealerweise zu einer Systemveränderung steigert. Die Struktur der Netzwerkarbeit basiert auf einem Konzept von Dr. Sabine Schweder (Universität Greifswald), die das Projektteam in der ersten Förderphase fachlich beraten hat.

Die Netzwerke werden von geschulten Netzwerkmoderatorinnen und -moderatoren moderiert und begleitet. Diese insgesamt fünfzehn Gymnasiallehrkräfte wurden geschult und begleiten "ihre" Netzwerke über die gesamte Projektlaufzeit.

Die Merkmale der Netzwerkarbeit im Projekt Lernpotenziale sowie die Erfahrungen aus den Perspektiven der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer, Moderatorinnen und Moteratoren sind nachzulesen in dem Reader

Lernpotenziale 2014 Heft 3 - Kirsten Althoff (Hg.). Die Netzwerkarbeit im Projekt Lernpotenziale - Rahmenbedingungen und Erfahrungen